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Kleinere und mittlere Containerschiffe, die als Zubringer der großen Containerhäfen eingesetzt werden. Je kleiner die Häfen und deren Umschlag, desto kleiner die Feeder-Schiffe.
Stoffe, die bei Raumtemperatur gasförmig sind, lassen sich durch Kühlung oder Druck verflüssigen, was ihr Volumen erheblich verkleinert. Die Temperaturen und Druckverhältnisse, bei denen der Übergang vom gasförmigen in den flüssigen Zustand erfolgt, sind jedoch von Stoff zu Stoff höchst unterschiedlich. Deshalb hat die IMO (International Maritime Organization) festgelegt: Flüssigkeiten, die bei 37,8°C einen Dampfdruck (also den Druck der Flüssigkeit gegen die Wände ihres Behälters) von mindestens 2,8 bar ausüben, sind Flüssiggase. Neben dieser offiziellen Definition wird der Begriff „Flüssiggas“ aber auch häufig für LPG, LNG oder beide Stoffgruppen verwendet.
Dieser älteste Gastankertyp transportiert seine Ladung bei Umgebungstemperatur, die Gase werden lediglich durch Druckausübung von bis zu 18 bar verflüssigt. Um diesem Druck standzuhalten, sind die Wände der Ladetanks sehr dick. Die meisten Schiffe dieses Typs sind mit 2.500 m2 bis 5.000 m2, maximal 11.000 m2 Ladetankvolumen sehr klein, da die Bestückung mit den dickwandigen Tanks diese Schiffe sehr schwer macht. Die Tanks sind kugelförmig oder zylindrisch und nutzen damit das Volumen des Schiffskörpers nicht voll aus, was die Ladekapazität im Vergleich zum Schiffsumfang herabsetzt. Fully Pressurized LPG Carrier können nur an Terminals Gase laden und löschen, deren Speicher diese Gase ebenfalls durch Druck flüssig halten. Daher eignen sich Schiffe dieses Typs vor allem für den Transport von Gasen über kurze Distanzen in Regionen, wo Terminals mit Drucklagerung noch häufig sind, etwa in Asien. Fully Pressurized Carrier können LPG und petrochemische Gase wie etwa Propylen laden.
In den 1960er Jahren wurden erstmals Metalle entwickelt, welche die Verflüssigungstemperaturen von Gasen unbeschadet überstanden. Gase konnten nun auch bei Atmosphärendruck und niedrigen Temperaturen zwischen -5 und -55°C in so genannten Fully Refrigerated LPG Carriern transportiert werden. Diese Schiffe haben eine sehr leistungsfähige Rückverflüssigungsanlage, die eventuell verdampfendes Gas, den „boil off“, wieder herunterkühlt. Da die Ladungstanks keine hohen Drucke aushalten müssen, werden sie als Integral- oder Membrantanks ausgeführt, die das Volumen des Schiffskörpers besser nutzen. Deshalb eignen sich Fully Refrigerated LPG Carrier gut für den Transport größerer Ladungsmengen über weite Distanzen. Sie werden mit Tankkapazitäten zwischen 20.000 bis 85.000 m2 gebaut. In Fully Refrigerated LPG Carriern ist der Transport von LPG, chemischen Gasen wie Ammoniak und auch von petrochemischen Gasen wie etwa Propylen möglich. Allerdings können diese Schiffe nur Ladung in Terminals aufnehmen und löschen, die
Gase mit Kühltechnik speichern.