Containerschiffmarkt

Wenn zwei sich streiten...

...dann freut sich der Dritte. Und das waren in letzter Zeit vermutlich hauptsächlich Unternehmen für Busfernreisen. Millionen Fahrgäste dagegen, die tagtäglich auf die Bahn angewiesen sind, ärgerten sich über die bisher längsten Streiks in der 21-jährigen Geschichte der Deutschen Bahn. Und diese bleiben nicht ohne Folgen, sowohl für die Bahn als auch für die deutsche Wirtschaft. Laut Statistischem Bundesamt stieg im Jahr 2014 zwar die Fahrgastzahl für Bus und Bahn auf eine neue Rekordmarke von 11,1 Milliarden Passagieren an, im Schienenfernverkehr aber sank die Zahl der Reisenden auf 129 Millionen und damit um 1,8 % im Vergleich zum Vorjahr. Gründe hierfür liefert das Statistische Bundesamt gleich mit: die Konkurrenz der Fernbusse sowie Zugausfälle, Unwetter und Streiks.

Tankermarkt

Iran – 1001 Möglichkeit

Nicht ganz wie im Märchen aus 1001 Nacht – aber ganz nah dran: So mögen sich viele deutsche Unternehmen fühlen, wenn sie an die Möglichkeiten denken, die sich mit einem Ende der Sanktionen gegen Iran für sie eröffnen. Und die Chancen auf eine endgültige Lösung des seit Jahren schwelenden Atomkonfliktes zwischen dem Westen und Iran scheinen durch das Anfang April in Lausanne verabschiedete Rahmenabkommen der Fünf-plus-eins-Gruppe (bestehend aus USA, China, Russland, Großbritannien, Frankreich und Deutschland) in greifbare Nähe gerückt zu sein. Zahlreiche Begrenzungen und Überwachungsmechanismen zum iranischen Atomprogramm wurden festgelegt, um sicherzustellen, dass das Land nicht in den Besitz von Atomwaffen gelangt. Im Gegenzug dazu sollen Sanktionen aufgehoben werden.

Produktentankermarkt

Es leuchtet gelb

Die Pflanze, aus der Deutschlands beliebtestes Speiseöl hergestellt wird, blüht derzeit auf den Feldern und lässt ganze Landstriche gelb leuchten. Raps und daraus hergestelltes Speiseöl besitzt in Deutschland laut Friedhelm Schneider, Präsident des hessischen Bauernverbandes, mit 40 % den größten Marktanteil, gefolgt vom Sonnenblumenöl mit 29,7 % und Olivenöl mit 17,7 %. Die Deutschen „mögen es fettig“ – kein Wunder, ist Fett doch ein Aromaträger und verleitet den einen oder anderen Koch schon gern einmal dazu, einen Schubs Sahne, Butter oder eben Öl zum Abrunden des Geschmacks zum Essen zu geben. Es ist ein wenig „zuviel“ davon, nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), die alle vier Jahre im Auftrag der Bundesregierung den Ernährungsbericht herausbringt und darin die Ernährungsgewohnheiten der deutschen Bevölkerung genauer unter die Lupe nimmt.