Containerschiffmarkt

„Santé!”


„Gesundheit!” wünschen sich die Franzosen, wenn sie einander zuprosten. Mit ihren 27,2 Mio. Hektolitern Wein im Jahr stehen sie an der Spitze des europäischen Weinkonsums und werden weltweit nur noch von den Vereinigten Staaten von Amerika mit 31 Mio. Hektolitern übertroffen. Ob rot, weiß oder rosé: Wein erfreut sich auch in Deutschland großer Beliebtheit. Hier werden seit Jahren rund 20 Mio. Hektoliter Wein jährlich konsumiert. Zahlreiche Wirkungen werden dem Rebensaft nachgesagt: So soll er – mäßig genossen – gesundheitsfördernd wirken, die Verdauung anregen, Arteriosklerose vorbeugen, Blutfette senken und sogar geistig fit halten. Als eines der ältesten alkoholischen Getränke der Menschheit besitzt Wein eine lange Geschichte. Schon um 5000 v. Chr. finden sich erste Hinweise auf eine Weinerzeugung im größeren Stil. Im heutigen Georgien sowie dem südlichem Irak belegen pflanzliche Überreste, dass dort Weinreben systematisch kultiviert wurden. Viel ist seitdem passiert: Mittlerweile existieren Hunderte von Rebsorten und unzählige Erzeuger – eine enorme Weinvielfalt ist das Ergebnis. Für Liebhaber ist Wein allerdings nicht nur einfach ein Getränk – er ist vielmehr eine Wissenschaft für sich. Die Temperatur, das Glas, dessen Form, das Essen, zu dem er getrunken wird – alles spielt für den Weinkenner eine wichtige Rolle.

Logistik

Wie kommt der Joghurt ins Regal?


Logistik – solange sie funktioniert, bemerkt sie niemand. Doch so unsichtbar sie den meisten auch erscheint, steckt sie doch hinter jedem gut sortierten Supermarktregal und sorgt für Nachschub jeder Art – auch den Joghurt. Komplizierteste Abläufe verstecken sich in einer reibungslosen Logistik. Der Verbraucher wird meist erst dann auf sie aufmerksam, wenn es mal nicht so gut läuft. Der Wirtschaftsbereich Logistik kämpft mit seinem Image als Verursacher von Staus, als Quelle von Abgasen und Verspätungen sowie als „Landschaftsverschandler”. Doch die Branche liefert: Rund drei Millionen Beschäftigte kann sie aufweisen, und mit den von ihnen erwirtschafteten 258 Mrd. Euro Umsatz im vergangenen Jahr stellt sie Deutschlands drittgrößten Wirtschaftsbereich dar. Ohne sie wäre der wirtschaftliche Erfolg der Industrie und des Handels undenkbar. Logistiker stellen Tag für Tag sicher, dass Menschen, Dienstleistungen und Güter dort landen, wo sie benötigt werden. Durch sie wird der Alltag leichter, Krisenfälle sowie Naturkatastrophen mit Hilfe der Logistiker händelbar und der freie und effiziente Austausch von Waren erst möglich. Logistik ist schon Jahrtausende alt – bereits 2580 v. Chr. setzte der Bau der Cheops-Pyramide einen unglaublichen logistischen Aufwand voraus: Granitblöcke, die über 50 Tonnen schwer waren, mussten aus bis zu 800 Kilometern entfernt gelegenen Steinbrüchen herangeschafft werden. Später war es vor allem das Militär, das mit Hilfe eines ausgeklügelten Logistiksystems Soldaten bewaffneten, sie mit Lebensmitteln versorgten und Nachschub lieferten – egal, wie weit sich die Truppen von der Heimat entfernt befanden.

Flüssiggastankermarkt

LPG, LNG, CNG – was verbirgt sich hinter diesen Abkürzungen?

Abkürzungen können das Leben erleichtern – ähnliche Buchstabenkombinationen allerdings auch für Verwirrung sorgen. Für Missverständnisse sind manchmal auch die oben genannten Abkürzungen verantwortlich. Sie alle haben „irgendetwas mit Gas” zu tun – inwiefern sie sich voneinander unterscheiden oder miteinander zusammenhängen, soll dieser Text klären. Seit Erdgas nicht nur durch Leitungen strömt, sondern immer häufiger in flüssiger Form mit dem Tankschiff quer über die Weltmeere transportiert wird, scheinen diese Abkürzungen bei Laien zu Verwechslungen zu führen. Denn Erdgas, das verflüssigt ist, ist nicht automatisch mit dem „echten Flüssiggas” gleichzusetzen – nur weil es in flüssiger Form vorliegt. Zur Erklärung: Die Abkürzung LPG steht für Liquefied Petroleum Gas und beschreibt somit das „echte” Flüssiggas, das aus Propan, Butan oder aus einer Mischung von beiden besteht und in speziellen Gastankschiffen transportiert werden muss. Auch die Flotte der Hansa Hamburg besitzt unterschiedliche Flüssiggastanker. Das Flüssiggas benötigt nur einen geringen Druck, um flüssig zu bleiben. Als Autogas liegt es z.B. im Tank eines Fahrzeuges bereits in flüssiger Form vor.